• Generell kann man zwischen mechanischen (Handaufzug und Automatik) und batteriebetriebenen, sogenannten Quarzuhren unterscheiden.
  • Während Quarzuhren hochpräzise, praktisch und relativ preiswert sind, könnten mechanische Uhren die interessantere Wahl sein, auch wenn ihre Zeitabweichung höher sein mag wird keine Batterie verwendet.
  • Auf den meisten Uhren wird auf dem Zifferblatt angezeigt um was genau es sich handelt, ob Quarz oder Automatik, dennoch sind nicht alle Automatik- oder Quarzuhren als solche gekennzeichnet. Für Handaufzugsmodelle gilt das gleiche.
  • Man kann eine mechanische Uhr auch von einer Quarzuhr unterscheiden, indem man die Bewegung des Sekundenzeigers beobachtet. Wenn sie sich gleichmäßig vorwärtsbewegt, ist es sehr wahrscheinlich eine mechanische Uhr. Der Sekundenzeiger einer Quarzuhr “springt” in der Regel von einer Sekunde auf die nächste.
  • Komplikationen sind zusätzliche mechanische Funktionen neben der eigentlichen Uhrzeit. Die wohl berühmteste Komplikation ist die Chronographenfunktion.
  • Ein Chronograph ist eine Stoppuhr, in der Regel mit zwei oder drei Unterzifferblättern oder Unterregistern, die die gestoppte Zeit anzeigen (mit Ausnahme der gestoppten Sekunde, die gewöhnlich durch den großen zentralen Sekundenzeiger angezeigt wird). Die Stoppuhrfunktion wird durch zwei Drücker gestartet und gestoppt, die sich auf der 2 und 4 Uhr Position befinden.
  • Chronograph wird häufig mit Chronometer verwechselt (Der zweite Begriff bezieht sich auf besonders genaue, vom offiziellen Schweizer Chronometerinstitut (COSC) zertifizierte Uhren).
  • Eine weitere häufig verwendete Komplikation ist die Datumsfunktion. Die meisten Datumsuhren werden unabhängig vom Monat immer bis 31 zählen, so dass man das Datum für jeden Monat mit weniger als 31 Tagen neu einstellen muss. Andere Uhren zeigen auch den Wochentag und den aktuellen Monat an. Wenn sie beide anzeigen, werden sie als vollständiger Kalender (Vollkalender) bezeichnet. Andere Uhren zeigen die aktuelle Mondphase auf dem Zifferblatt an. Viele Uhren kombinieren einen Vollkalender mit einer Mondphasenanzeige.
  • Viele Uhren die eine Reihe komplizierter Funktionen vereinen werden üblicherweise als „Grand Complication“ bezeichnet.
  • Das Tourbillon kann man als den heiligen Gral der Uhrenkomplikation ansehen. Im Grunde ist ein Tourbillon ein Käfig, der sich dreht, um Ungenauigkeiten auszugleichen, die durch die Schwerkraft verursacht werden. Die größten Herausforderungen bei einem Tourbillon bestehen darin, eine Konstruktion zu schaffen, die extrem leicht ist, robust ist und in ein Gehäuse passt, dass am Handgelenk getragen werden kann.

Unterschiede der Uhrmodelle:

  • Sportuhren sind meist größer und auffälliger und sehen robuster aus. Sie verfügen oft über eine Chronographenkomplikation, drehbare Lünetten und eine oder mehrere Skalen am Rand des Zifferblatts oder auf der Lünette.
  • Taucheruhren verfügen über Leuchtzeiger und -indizes, und ihre Zifferblätter sind in der Regel dunkler, um eine gute Lesbarkeit unter Wasser zu gewährleisten. Außerdem haben sie einseitig drehbare Lünetten, die zum Stoppen der Zeit unter Wasser verwendet werden. Dass wichtigste Kriterium für eine Taucheruhr ist eine ausreichende Wasserdichtigkeit. Die meisten Taucheruhren beginnen mit einer Wasserdichtigkeit von 150 oder 200 Metern.
  • Es gibt sportlichere Zeitmesser wie Taucher- oder Fliegeruhren und elegantere, die allgemein auch als Dress-uhren bezeichnet werden. Die zweiten sehen in der Regel filigraner aus und sind in der Regel deutlich kleiner. Ihre Gehäuse sind oft aus robustem oder plattiertem Gold und sie werden gewöhnlich an einem dünnen Lederarmband getragen

Warum sind gebrauchte Uhren ein guter Pfandgegenstand?

Uhren sind sehr begehrte Artikel, die für Status und Stil stehen können, weshalb sie so beliebt sind. Besonders ist dies bei Markenuhren der Fall. Viele Markenuhren können einen hohen Wert halten, weshalb sie sich ideal als Anlage und zum Verpfänden eignen.

Aus diesem Grund entscheiden sich viele Uhrenbesitzer dafür, ihre Uhren als eine Möglichkeit zu nutzen, etwas Bargeld freizugeben, wenn sie es brauchen.