Leitfaden zur Uhrenbewertung

Was ist der Unterschied zwischen mechanischen Uhren und Quarzuhren?

Generell gibt es zwei unterschiedliche Arten von Armbanduhren.

Auf der einen Seite gibt es mechanische Uhren. Diese lassen sich in ihrer Aufzugsart unterscheiden; in Automatikuhren sowie Handaufzugsuhren.

Die eine zieht sich beim Tragen “automatisch” auf, die andere wird manuell “per Hand aufgezogen”. Mechanische Uhren laufen ohne Batterien. Sie funktionieren durch kinetische Energie, die in der Uhrfeder gespeichert wird.

Auf der anderen Seite gibt es die sogenannten Quarzuhren. Diese sind batteriebetrieben.

Quarzuhren sind hochpräzise sowie oft relativ preiswert. Mechanische Uhren können die interessantere Wahl sein, auch wenn ihre Zeitabweichung höher sein mag, wird keine Batterie verwendet. Das bedeutet in der Theorie: Unendliche Laufzeit.

Bei den meisten Uhren wird auf dem Zifferblatt angezeigt, um was für eine Uhr es sich handelt. Hier stehen oft die Begriffe Quarz oder Automatik. Allerdings werden nicht alle Automatik- oder Quarzuhren als solche gekennzeichnet. Für Handaufzugsmodelle gilt das gleiche.

Man kann eine mechanische Uhr auch von einer Quarzuhr unterscheiden, indem man die Bewegung des Sekundenzeigers beobachtet. Wenn sie sich gleichmäßig vorwärtsbewegt, ist es sehr wahrscheinlich eine mechanische Uhr. Der Sekundenzeiger einer Quarzuhr “springt” in der Regel von einer Sekunde auf die nächste.

Eine weitere Möglichkeit ist, einen Experten zu fragen. Gerne helfen wir Ihnen bei Fragen rund um Ihren Zeitmesser in unserem Ladengeschäft am Stiglmaierplatz in München weiter.

Was sind Komplikationen bei Uhren?

Komplikationen sind zusätzliche mechanische Funktionen neben der eigentlichen Uhrzeit. Die wohl berühmteste Komplikation ist die Chronographenfunktion.

Ein Chronograph ist eine Stoppuhr. In der Regel mit zwei oder drei Unterzifferblättern oder Unterregistern, die die gestoppte Zeit anzeigen (mit Ausnahme der gestoppten Sekunde, die gewöhnlich durch den großen zentralen Sekundenzeiger angezeigt wird). Die Stoppuhrfunktion wird durch zwei Drücker gestartet und gestoppt. Diese befinden sich auf der 2 und 4 Uhr Position.

Der Chronograph wird häufig mit dem Chronometer verwechselt. Der zweite Begriff bezieht sich auf besonders genaue, vom offiziellen Schweizer Chronometerinstitut (COSC), zertifizierte Uhren.

Eine weitere häufig verwendete Komplikation ist die Datumsfunktion. Die meisten Datumsuhren werden unabhängig vom Monat immer bis 31 zählen, sodass man das Datum für jeden Monat mit weniger als 31 Tagen neu einstellen muss. Andere Uhren zeigen auch den Wochentag und den aktuellen Monat an. Wenn sie beide anzeigen, werden sie als vollständiger Kalender (Vollkalender) bezeichnet. Andere Uhren zeigen die aktuelle Mondphase auf dem Zifferblatt an. Viele Uhren kombinieren einen Vollkalender mit einer Mondphasenanzeige.

Viele Uhren, die eine Reihe komplizierter Funktionen vereinen, werden üblicherweise als „Grand Complication“ bezeichnet.

Das Tourbillon kann man als den heiligen Gral der Uhrenkomplikation ansehen. Im Grunde ist ein Tourbillon ein Käfig, der sich dreht, um Ungenauigkeiten auszugleichen, die durch die Schwerkraft verursacht werden. Die größten Herausforderungen bei einem Tourbillon bestehen darin, eine Konstruktion zu schaffen, die extrem leicht ist, robust ist und in ein Gehäuse passt, dass am Handgelenk getragen werden kann.

Welche Arten von Uhren gibt es?

Sportuhren

Sportuhren sind meist größer und auffälliger und sehen robuster aus. Sie verfügen oft über eine Chronographenkomplikation. Eine drehbare Lünette, eine oder mehrere Skalen am Rand des Zifferblattes oder auf der Lünette.

Taucheruhren

Taucheruhren verfügen über Leuchtzeiger und -indizes. Ihre Zifferblätter sind in der Regel dunkler, um eine gute Lesbarkeit unter Wasser zu gewährleisten. Außerdem haben sie einseitig drehbare Lünetten, die zum Stoppen der Zeit unter Wasser verwendet werden. Das wichtigste Kriterium für eine Taucheruhr ist eine ausreichende Wasserdichtigkeit. Die meisten Taucheruhren beginnen mit einer Wasserdichtigkeit von 150 oder 200 Metern.

Fliegeruhren

Darüber hinaus gibt es Fliegeruhren. Diese wurden seit Anfang des 19. Jahrhunderts an die Bedürfnisse von Piloten angepasst.

Anzugsuhren

Eine weitere elegante Art sind die “Dress Matches”, die Anzugsuhren. Sie sehen in der Regel filigraner aus und sind oft deutlich kleiner. Ihre Gehäuse sind meistens aus robustem oder plattiertem Gold und sie werden gewöhnlich an einem dünnen Lederarmband getragen.

Bei allen Fragen rund um die Beschaffenheit, den Wert sowie der Beleihung Ihrer Uhr stehen wir gerne zur Verfügung.

Taschenuhren

Eine weitere, sehr traditionelle Uhrenart, sind Taschenuhren.

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