Wie beleihen wir Münzen?

Was wir beleihen

In unserem Leihhaus können sämtliche wertvolle Münzen oder Medaillen beliehen werden. Ob klassische Anlagemünzen aus Gold oder Silber oder auch historische Sammlermünzen mit Liebhaberwert. Unsere Erfahrung erlaubt es uns Ihre Münzen oder Medaillen jederzeit marktgerecht zu bewerten.

Worauf wir achten

Anlagemünzen werden selbstverständlich nach den Aktuellen Tages- Edelmetallpreisen bewertet. Bei Sammlermünzen verfügen wir über die entsprechende Expertise, auch umfangreiche Spezialsammlungen, aus unterschiedlichsten Zeitepochen einzuschätzen. Hierbei richtet sich die Wertermittlung nach jüngsten Auktionsergbnissen.

Während Anlagemünzen sehr konsistente Pfandwerte erzielen, müssen Sammlermünzen immer individuell betrachtet werden. Hier können wir auf unsere Expertise aus über 30 Jahren MGM Pfand und 40 Jahren Münzgalerie München zurückgreifen.

Was macht den Wert einer Münze aus?

Material

Das Material der Münze stellt selbstverständlich immer den Basiswert dar. Die Stücke können in Edelmetallen wie Gold, Silber, Platin oder Palladium gefertigt sein, aber auch aus unedlen Metallen wie Kupfer-Nickel (=Neusilber), Bronze oder anderen Metalllegierungen bestehen. Die Preise für Edelmetalle werden täglich im internationalen Handel festgelegt und unterliegen daher gewissen Schwankungen. So kann es sein, dass eine Münze oder Medaille in einigen Jahren Ihren Materialwert verdoppelt oder auch halbiert. Der Materialwert bildet aber so den Mindestpreis der Münze.

Sammler-Wert

Um den Wert einer Münze zu ermitteln, ist es erst einmal wichtig, auf die Prägung zu achten. Grundsätzlich gilt: je geringer die Auflage, desto höher der potentielle Sammler-Wert. Das Alter einer Münze spielt dagegen oft eine weniger wichtige Rolle. Sogar Münzen aus der Antike kann man für kleine Beträge erwerben. Viel wichtiger ist es, auf die Erhaltung der Münze zu achten. Auch bei hohen Auflagen kann für sehr gut erhaltene Exemplare ein Sammlerwert bestehen.

Erhaltungsgrad

Gut erhalten (g.e.)

Sehr starke Abnutzungsspuren oder
Beschädigungen (Brand usw.), so daß die Münze nur schwer bestimmbar ist.

Schön (S)

Die Münze zeigt deutliche Abnutzungserscheinungen (abgegriffen) und kann Randkerben und -dellen sowie deutliche Kratzer aufweisen. Prägungen ab etwa 1900 sind in dieser Erhaltung nur in Ausnahmefällen sammelwürdig

Sehr schön (SS)

Geringe Abnutzungsspuren sind vorhanden, sie dürfen aber das Relief nicht wesentlich beeinträchtigen. Kleinere Kratzer und Randunebenheiten dürfen erkennbar sein.

Vorzüglich (VZ)

Münzen in diesem Erhaltungsgrad müssen ein einwandfreies Relief aufweisen. Geringe Verletzungen der Oberfläche im Feld werden toleriert, weil die Münze im Umlauf war. Der Prägeglanz ist dadurch im Feld im allgemeinen nicht mehr vorhanden.

Stempelglanz (Stgl.)

Dieser Erhaltungsgrad kennzeichnet eine Münze, die nicht im Umlauf war und deshalb auch den vollen Prägeglanz aufweist. Bei der maschinellen Produktion entstandene Beschädigungen dürfen mit bloßem Auge nicht sichtbar sein.

Unzirkuliert (Unz.)

Auch: Prägefrisch (Prfr.) oder Bankfrisch (Bfr.). Hierbei handelt es sich um Münzen mit Prägeglanz, die aber herstellungsbedingte kleine Beschädigungen (Kerben, Randunebenheiten) aufweisen.

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